Hintergrund: Im Zuge des Internationalen Frauentag 2021 am 08. März wurden uns aus Mali dringende Bedarfe mitgeteilt. In den ländlichen Regionen Malis fehlt es an medizinischer Infrastruktur und Technik. Am schwersten betroffen sind junge, benachteiligte, schwangere Frauen, deren Situation sich durch die Corona-Krise und folgende Arbeitslosigkeit noch weiter verschärft hat. Komplikationen und Risikoschwangerschaften sind an der Tagesordnung. Konkret erreichte uns eine Anfrage für ein mobiles Ultraschallgerät zur Schwangerschaftsdiagnostik. Der behandelnde Gynäkologe Herr Sissoko stand bereit, ihm fehlte lediglich die Technik. Spendenkampagne über die Plattform GoFundMe Wir beschlossen deshalb kurzerhand tätig zu werden und kontaktierten den Verein Technologie Transfer Marburg e.V. (TTM Marburg), der uns kurzfristig ein geeignetes mobiles Ultraschallgerät zur Verfügung stellen konnte. Die Kosten für das Gerät und den Transport haben wir dann mit der Hilfe von 46 Spender*innen über die Plattform GoFundMe finanziert. So kamen durch die große Spendenbereitschaft  innerhalb von zwei Wochen 4.497€ zusammen. Gerät an Tag 1 im Einsatz Nach Transport des Gerätes nach Mali Ende März 2021 und der offiziellen Entgegennahme durch die Ärzte vor Ort, konnte das Gerät direkt eingesetzt werden. Bereits am ersten Tag nach Ankunft des Gerätes konnte eine junge Frau in einer akuten medizinischen Krise durch das Gerät diagnostiziert und im Anschluss adäquat behandelt werden. Die medizinische Notsituation war so groß, dass bei der jungen Frau durch die Diagnostik schwere Komplikationen verhindert werden konnten und sie überlebt hat. Allein dieser eine Vorfall zeigt, wie schwierig die gesundheitliche Situation vor Ort ist und gleichzeitig, wie schnell, unbürokratisch und unmittelbar konkrete Hilfe organisiert werden kann.                 Wir bedanken uns deshalb noch einmal bei allen Spender*innen, die es uns als Organisation ermöglicht haben vor Ort direkt buchstäblich Menschenleben zu retten und unzählige weitere Frauen und deren Kinder vor schweren Komplikationen zu schützen.

Dieser Angebot zur digitalen Schulung von Familien mit Zuwanderungsgeschichte in Köln-Ehrenfeld richtet sich vornehmlich an Familien westafrikanischer Herkunft, die aufgrund ihres Aufenthaltsstatus, Arbeitslosigkeit (auch durch Arbeitsverbote) und ihres sozio-ökonomischen Status vornehmlich keinen Zugang zu den Regelangeboten der Arbeitsmarktförderung des SGB haben, nicht über eigene Endgeräte verfügen und bisher wenig oder keine Erfahrung im Umgang mit digitalen Medien hatten. Insbesondere die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie und damit verbundenen Schulschließungen und der Durchführung des Schulunterrichts in Distanz sind wir sehr glücklich, gerade in dieser Zeit ein Angebot geschaffen zu haben, dass die Eltern und Familien dazu befähigt mit ihren erworbenen Kenntnissen ihren Kindern im schulfähigen Alter eine Teilnahme am Online-Unterricht zumindest technisch zu ermöglichen. Aufgrund der oben beschriebenen Bedarfe haben wir unser Angebot inhaltlich niederschwellig aufgebaut, um die Grundlagen für digitale Teilhabe zu erarbeiten. Die Schulungen können trotz des erneuten Corona-Lockdowns weiter digital aufrechterhalten werden. Konkret beschäftigen uns in den Schulungen mit folgenden Inhalten: Einführung in Umgang mit Hardware (Laptops, Maus) Erstellen von E-Mail-Zugängen; E-Mail schreiben, Anhänge anfügen Recherche in Google Einführung in MS Word: 10 Finger Schreiben Einführung PowerPoint Es findet jeden Dienstag 17:00-19:00 online in Zoom statt. Die Maßnahmen werden von März bis Juli implementiert. Wir bedanken uns bei dem Interkulturellen Dienst der Stadt Köln für die freundliche Unterstützung!